Das Management der Verfahrensbeteiligten mit InsoMACS

Die Datenverwaltung - Effizienzvorteil im Arbeitsalltag
Der effektiven Erfassung und exakten Verwaltung aller Beteiligten und der dazugehörenden Informationen kommt im Insolvenzverfahren höchste Bedeutung zu. Die ausgeklügelte Struktur von InsoMACS bietet Ihnen ein Höchstmaß an Komfort und Flexibilität im Umgang mit Ihrem gesamten Datenbestand.

  • Stammdaten des Verfahrens - Die Akte
    Grundlegende Informationen zum verfahren werden direkt in der Akte gespeichert.
  • Adresdatenpool
    Adressen von Personen, Gerichten und Kanzleien werden in separaten Bereichen aktenunabhängig verwaltet und der jeweiligen Akte zugeordnet. Änderungen müssen nur einmal zentral durchgeführt werden.
  • Verfahrensindividuelle Daten - Die Unterakten
    Informationen zu Adressen und Akten, die von Verfahren zu Verfahren variieren, allen voran die Forderungen aber auch Bankverbindungen, Ansprechpartner etc. werden in spezifischen Unterakten verwaltet.

Die Akte - alle Beteiligte und ihre Daten direkt im Zugriff
Wie im Kanzleialltag gewohnt, stellt die Akte das Zentrum Ihres Arbeitens dar. Sie ist Sammelpunkt aller Informationen wie Sach- und Beteiligtendaten, InsO-Unterlagen, Wiedervorlagen und Fristen, Schriftverkehr und vielem mehr.
Gleichzeitig ist sie der Ausgangspunkt für die meisten Arbeitsschritte rund um ein Verfahren. Sie erfassen Forderungen, erstellen die Verzeichnisse und Tabellen nach InsO, verfassen und verwalten Dokumente und erledigen die Buchhaltung sowie die Verteilung.

(Folgend sehen Sie das Aktenfenster, aus dem Sie nahezu das komplette
Insolvenzverfahren verwalten und steuern.)
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Im oberen Bereich des Aktenfensters werden die Stammdaten des Verfahrens gepflegt und übergreifende Funktionen und Bereiche angesteuert:

  • Registernummer, zuständiges Gericht mit Aktenzeichen und Rechtspfleger (integrierte Gerichtsdatenbank), Verfahrensart, -sache, -stand und -status
  • Termin-, Wiedervorlagen- und Fristenverwaltung sowie Aufgabensteuerung
  • Erstellung von Dokumenten und Serienbriefen
  • Erstellung des Verzeichnis der Massegegenstände und Vermögensverzeichnis


Der untere Bereich bildet mit übersichtlichen registerkarten den Verwaltungsbereich der Beteiligten:

  • Hinterlegung der Schuldner-Angaben
  • Zuordnung von Gläubigern, Gläubigerausschuss, Massegläubigern, Debitoren, Aus-/Absonderern, Arbeitnehmern, Anfechtungsgegnern und Drittbeteiligten
  • Erfassung von Forderungen und Verbindlichkeiten
  • Erstellung und Verwaltung von Gläubigerverzeichnis, Insolvenztabelle, Verteilungsübersicht, Ratenplan
  • Verwaltung verfahrensspezifischer Adresszusatzdaten wie Bankverbindungen, Aktenzeichen, Postempfänger etc.
  • Ausgangspunkt für die Buchhaltung

... und vieles mehr

Die Unterakten – Verfahrensspezifische Beteiligtendaten

Die Unterakten von InsoMACS dienen der Erfassung und Verwaltung von Beteiligtendaten, die genau für diesen Beteiligten und genau für dieses Verfahren relevant sind und deshalb nicht in den Adress-Stammdaten hinterlegt werden sollten.

Die Unterakte teilt sich in zwei Verwaltungsbereiche mit unterschiedlichem Zweck:

  • Dokumentensteuerung
    Im ersten Bereich werden vorrangig Daten erfasst, die der spezifischen Dokumentenerstellung dienen: verfahrensspezifische Ansprechpartner und Bankverbindung, Verfahrensbevollmächtigte,  Aktenzeichen, gesetzliche Vertreter, Geldempfänger und mehr.
  • Forderungsverwaltung
    Im zweiten Bereich werden die Forderungen der Gläubiger, Debitoren und Arbeitnehmer sowie die Masseverbindlichkeiten, die Ansprüche der Aus- und Absonderer und Forderungen gegen die Anfechtungsgegner übersichtlich erfasst und verwaltet.

Beispiel: Forderungen der Gläubiger
Die Hauptforderungen sowie zusätzlich beanspruchte Nebenforderungen wie Zinsen und Kosten werden hier mit Rangklasse, Anmeldedatum etc. eingebucht. Das Prüfungsergebnis jeder einzelnen Forderung kann dokumentiert werden: Ist sie ungeprüft, festgestellt, ganz oder teilweise bestritten oder besteht sie unter einer aufschiebenden oder auflösenden Bedingung?
Die Nummerierung erfolgt nach abgeschlossener Einbuchung gemäß den jeweiligen Gerichtsvorgaben.
Die Verteilung der Forderungen auf die unterschiedlichen Stati erfolgt durch einfaches drag & drop.

Beispiel: Forderungen der Debitoren
Wie bei den Gläubigerforderungen können auch den Forderungen gegenüber den Debitoren bereits bei Erfassung ein Konto zugewiesen werden, um die Beträge direkt in die Buchhaltung und die Vermögensübersicht einfließen zu lassen. Zweifelhafte Forderungen werden mit Schätzwerten angegeben. Sinnvolle Schätzungen verhindern eine Überbewertung der Forderung in der Überschuldungsbilanz.